5. Die Pestalozzischule Löbau unter dem Hakenkreuz 1933 - 1945

Grundsätze für den nationalsozialistischen Lehrer, . . . so könnte man ein Schriftstück überschreiben, daß teilweise handschriftlich bzw. maschinell geschrieben wurde, aus einer Schulakte von 1933 stammt und ...."vorgelesen und unterschrieben" wurde von Lehrern.

Ausschnitte:

a)  Der Lehrer hat in ordentlicher und sauberer Kleidung zum Unterricht zu erscheinen.

b)  Er ist verpflichtet, den Hitlergruß in straffer Haltung zu erweisen.

c)  Es ist ihm untersagt, Schulden zu machen und sich leichtsinnig in Abzahlungsgeschäfte einzulassen.

d)  Es muß vor allem in jeder Stunde die nationalsozialistische Idee den Kindern übermittelt werden.


In jedem Schulhaus ist innerhalb 3 Wochen das Parteiprogramm schön geschrieben unter Glas aufzuhängen und ein Wochenspruch im Wechselrahmen anzubringen. Der Spruch ist an jedem Montage vom Klassenlehrer kurz zu besprechen. Jeder Lehrer hat zu lesen:

     Hitler "Mein Kampf",

     Rosenberg "Mythos" und die "Dunkelmänner"

     Krieg "Nat. pol. Erziehung"

Der Volks- und Rassegedanke muß durchdringen, es muß sich zeigen, daß ein neuer Geist die Schule beseelt, der Stoff wird geboten in der bestimmten Absicht, Nationalsozialisten zu erziehen.


Schulzucht:...der nationalsozialistische Lehrer hat ohne Schlagen auszukommen!....

Unterricht: Die Kinder haben beim Eintritt des Lehrers oder anderer Erwachsener straff den Hitlergruß zu erweisen.

Religion: Das alte Testament kann zur Zeit noch nicht ausgeschieden werden, es sind darum aus den Propheten und Psalmen die "Goldkörner" auszulesen.

Aufsätze: Die 12 Aufsätze sind zeitlich gleichmäßig über das ganze Schuljahr zu verteilen. Mindestens die Hälfte muß nationalsozialistischen Inhalts sein, die Erlebnisaufsätze haben zurückzutreten, das Zeitgeschehen ist stark zu berücksichtigen. 

Gesang: Theoretische Übungen sind zu beschränken, der Hauptwert ist darauf zu legen, daß die Kinder Lieder singen können; geübt werden Kampflieder und Volkslieder.

Belehrungen: über die Schädlichkeit von Alkohol und Nikotin sind unbedingt Belehrungen vorzunehmen. Der Lehrer hat den Kindern ein gutes Beispiel zu geben; Rauchen im Schulhause ist streng verboten.

Judenfrage:Der Judenfrage ist im Unterricht Raum zu geben, es ist Pflicht jedes deutschen Lehrers die Kinder darüber aufzuklären.Parallelen zu ziehen zwischen Hitler und anderen großen Männern der Geschichte soll in Zukunft unterlassen werden.


Sächsischer  Postillion vom 22.02.1933

In der Elternbeiratssitzung wurde bekannt, daß Herr Schulleiter Oberlehrer Hame beabsichtigt, mit Beginn des neuen Schuljahres die Leitung der Pestalozzischule niederzulegen.


Am 14.03. unterrichtsfrei in Sachsen!

Durch die Wahl am 04.03. ist mit gewaltiger Kraft der nationale Gedanke in Deutschland zum Durchbruch gekommen. Um der Jugend die hohe Bedeutung dieser Ergebnisse nachhaltig zum Bewußtsein zu bringen, hat das Ministerium für Volksbildung angeordnet, daß im Freistaat Sachsen am Dienstag, dem 14.03. unterrichtsfrei ist.  


Sächsischer  Postillion vom 17.03.1933

Sächsische Lehrer dürfen keine Jugendweihe mehr vornehmen. Den Lehrkräften im öffentlichen Schuldienste wird mit sofortiger Wirkung verboten, die sogenannte  “Jugendweihe” vorzunehmen, auch dazu vorbereitender Unterricht wird hiermit untersagt. 


Sächsischer  Postillion vom 29.03.1933

Am Montag hielten die Elternbeiräte der Preusker- und Pestalozzischule eine außerordentliche, gemeinsame Sitzung ab.

- Es wurde festgestellt, daß keiner der Anwesenden der KPD oder der SPD angehört.

- im Auftrage der christlichen Fraktion nahm Herr Studienrat Seyfert Stellung zu den neuen Verwaltungsbefugnissen der Schule,

- Es wurde an die Schulleiter der Appell gerichtet, dafür zu sorgen, daß Herren und Damen der Kollegien die Zeichen der Zeit verstehen und beachten möchten, damit der an ihren Zielen unbedingt festhaltenden christlich- nationalen Elternschaft weitere Schritte erspart bleiben.


Sächsischer  Postillion  Bericht zur Volksbildung vom 30.05.1933

-   Erziehung der Schuljugend zum Deutschbewußtsein!

-   Volk und Vaterland als wichtigste Unterrichtsgebiete!



Unterrichtsfrei am 21.März 1933

Nachstehend angeführte Weisungen erhielten die Stadträte, so auch Löbau, die ihrerseits diese an die Schulleitungen weitergaben

Nr. 132 Unterrichtsfrei am 21.März 1933

Ministerium für Volksbildung (Beauftragter des Reichskommissars),

Wirtschaftsministerium, (Beauftragter des Reichskommissars) 18. März 1933

Nach einer Verordnung des Reichsministers des Inneren vom 17.März  hat der Unterricht in den Schulen aus Anlaß des Zusammentritts des ersten im neuen Geist gewählten Deutschen Reichstages am 21. März 1933 in Potsdam an diesem Tage auszufallen.Soweit an ihm Schulentlassungsfeiern abgehalten werden, sind auch sie im Sinne dieses geschichtlichen Ereignisses auszugestalten. Die Feiern sind so frühzeitig anzusetzen, daß sie bis 10:30 Uhr beendet sind, damit Jugend, Erziehungspflichtige und Lehrer auch Gelegenheit erhalten, die zu erwartende Rundfunkrede eines Reichsministers über die Bedeutung des Tages von Potsdam mit anzuhören.

An diesem Tag angesetzte Prüfungen sind zu verschieben.


Überlassung von Turnräumen und Sportplätze an Vereine

Zu der Verordnung des Volksbildungsministeriums und des Arbeits- u. Wohlfahrtsministeriums wird erläuternd bemerkt, daß selbstverständlich nicht die Absicht ist, einem deutschen Staatsbürger die Pflege der Leibesübungen unmöglich zu machen. Was mit der VO getroffen werden sollte und mußte, ist der unerträgliche Zustand, daß die Leibesübungen im weitesten Maß als Vorspann benutzt worden sind für eine Bearbeitung der Geister gegen Staat, Ordnung, Deutschtum und christliche Gesinnung.Jeder Turnverein wird zu den öffentl. Turnhallen und -plätzen Zugang finden, der sich dazu verpflichtet jede Äußerung seiner Mitglieder gegen die nationale Regierung, den nationalen Staat, gegen seine Führer und Hoheitszeichen, jede Äußerung gegen völkisches und christliches Denken zu unterbinden, und für den sich eine Vereinigung verbürgt, die dem Sächsischen Landesausschuß für Leibesübungen angeschlossen ist. Jeder Verstoß gegen solche Verpflichtung würde die Hinausweisung des schuldigen Vereins zur Folge haben.


VO Nr. 134. vom 20.03.1933 Deutsches Jugendwerk VO

Auf Grund §2 der VO des Reichspräsidenten Zum Schutz von Volk und Staat vom 28.02.1933 wird angeordnet:

1.      Das Deutsche Jugendwerk wird als landeswichtig im Sinne ..... anerkannt.

2.      Turnhallen, Spiel- und Sportplätze, Jugendheime und –herbergen die im Eigentum des Staates, der Gemeinden Bezirksverbände und sonstigen Personen des öffentl. Rechts stehen, sind auch dem Deutschen Jugendwerk zur Mitbenutzung zu überlassen.....

3.      Die in Ziff. 2 genannten Räume und Plätze dürfen Vereinen und Organisationen, die in marxistischen Geiste auf dem Gebiete der Wohlfahrtspflege und Leibesübungen tätig sind, nicht mehr zur Verfügung gestellt werden.

4.    Für den Geschäftsbereich des Ministeriums für Volksbildung gelten die von diesem erlassenen Bestimmungen.


VO Nr.233, Schulfeiern am 1 Mai 1933

Am 1.Mai, dem gesetzlichen Feiertag der nationalen Arbeit, treten alle Schulen 8.45 Uhr vorm. zu einer Feier zusammen. Soweit die Schulen Rundfunkeinrichtung haben oder sich noch beschaffen können, schließt sich an eine kurze, den Sinn des Tages erläuternde Eröffnungsansprache des Schulleiters 9 Uhr vorm. die Übertragung der Rundfunkrede des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Goebbels an. Das Deutschlandlied, mit dem die Übertragung endet, wird von den Teilnehmern der Schulfeier zugleich als Abschluß der Feier mitgesungen.Soweit Rundfunkeinrichtungen auch nicht leihweise beschafft werden können, hat der Schulleiter oder eine geeignete Lehrkraft der Schule eine die Bedeutung des Tages würdigende Ansprache zu halten, die in einem Hoch auf das deutsche Vaterland mit abschließendem Absingen des 1.und 3. Verses des Deutschlandliedes auszuklingen hat. An der Feier sind die Schüler vom 5.Schuljahr ab.... zu beteiligen.


SP vom 19.08.1933

Der Sächsische Postillion teilt mit, daß das Bezirksschulamt vom 28.08.1933 verfügt hat, das die ständigen Lehrkräfte an der Pestalozzischule Löbau, Frau Thie, geboren Schütz und Herr Fritz Richter in den Schulaufsichtsbezirk Bautzen versetzt werden.Für den uneingeweihten Leser des S.P. war nicht ersichtlich, daß es sich bei der Versetzung beider Lehrer um eine sogenannte “Maßregelung” eine staatliche Zwangsmaßnahme zum Nachteil des Betroffenen handelte.Frau Thie schreibt am 01.12.1933 aus Demitz-Thumitz an den Bezirksschulrat in Bautzen: “....teilen Sie mir mit, daß mir Umzugskosten nicht erstattet werden, da die Versetzung auf eigenen Wunsch erfolgt sei. ... Der Wunsch nach Versetzung ist von mir nie geäußert worden. Als mich der Bezirksschulrat von Löbau, Herr.., am 16.08.1933 zu einer Besprechung bat und mir eröffnete, daß ich nach Demitz-Thumitz  versetzt sei und dieser Anordnung Folge zu leisten habe, war ich vollkommen überrascht und durchaus nicht mit meiner Versetzung einverstanden. Ich wurde auch noch gefragt, ob die Versetzung auch meinem Wunsche entspricht, worauf ich ausdrücklich erklärte, daß dies nicht der Fall sei. Infolgedessen ist auch der diesbezügliche Satz in der schriftlichen Mitteilung gestrichen worden.

                                                                                             Charlotte Thie


Mit dem 04.12.1933 bittet der Stadtrat zu Löbau um Darlegung der zu der Maßnahme geführten Gründe, die mit Schreiben vom 09.12.1933 vom Bezirksschulrat wie folgt  angegeben werden:"Sie wurde mit Wirkung vom 20.08.1933 auf Grund § 12 des Schulbedarfgesetzes durch das Bezirksschulamt I Löbau (St.) versetzt.Gegen die Thie hatte sich besonders die Ortsgruppe der NSDAP gewandt und eine Versetzung als unbedingt erforderlich gewünscht. Sie hat sich bei politischen Debatten offen für die sozialdemokratischen Belange erklärt und hat sich in weiteren Gesprächen offen gegen den Nationalsozialismus ausgesprochen. Nach dem 30.01 d.J. hat sie im Lehrerzimmer der Pestalozzischule das Singen des Deutschlandliedes als eine Provokation bezeichnet.....

Außerdem war sie seit geraumer Zeit nicht mehr Mitglied der Landeskirche.

Bezirksschulrat gez.xx"


Ähnlich verhält es sich mit dem Lehrer Fritz Richter, der nach Crostau versetzt wurde. Auch ihm mußte der Bezirksschulrat letztens bestätigen, daß er nicht den Wunsch auf Versetzung ausgesprochen habe.In der Begründung gegenüber dem Stadtrat Löbau heißt es u.a. :..Gegen Richter hat sich besonders die Ortsgruppe der NSDAP gewandt....usw.,- Er war Mitglied des Bundes entschiedener Schulreformer und des Bundes freier Schulgesellschaften. Bei den Elternbeiratswahlen stand er auf der weltlichen Liste. usw."


Ministerium für Volksbildung, Dresden, 19. 12. 1933: Rundschreiben an die Bezirksschulämter:

"Dem Ministerium ist bekannt geworden, daß nach dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums entlassene Lehrer gegen Personen, die in dem vorausgegangenen Verfahren belastend gegen sie ausgesagt haben, bei den ordentlichen Gerichten Privatklage erhoben haben. In der Regel werden die Gerichte die Eröffnung des Hauptverfahrens mit Rücksicht auf § 193 StGBs (Wahrnehmung berechtigter Interessen) ablehnen. Die Bezirksschulämter wollen aber trotzdem auf derartige Fälle besonders achten und dem Ministerium unverzüglich berichten, falls in einem Falle doch das Hauptverfahren eröffnet werden sollte.

  Ministerium f. Volksbildung

Für den Minister: gez. Dr.Woelker "


Vermerk handschriftlich  21.12.1933 – Beachten im Falle Thie u. Richter Gehör des Schulleiters Hartmann.

23. 12. 1933 - Schulleiter Hartmann ist gehört worden. Weder Frau Thie noch Lehrer Richter haben Privatklage erhoben.

23. 12. 1933 - zur Kenntnisnahme an Bezirksschulrat und nach Kenntnisnahme zurück und 29. 12. 1933 z.d.A..


19. 09. 1933 Schulungskurse für Lehrer

Mit dem 25. 09. 1933 werden durch den NSDAP- Lehrerverband,  Gauverband Sachsen, Kreis Löbau, bis auf weiteres dreitägige  Schulungskurse für Lehrer aller Schulgattungen in der Jugendherberge zu Neugersdorf abgehalten.

Die Teilnehmerzahl wird auf 40 Lehrer für jeden Kursus festgelegt.

Themen:              


Rasse und Vererbung
Pg.Studienrat Sch.,Löbau
 Neuste Geschichte
Pg. Sch., Herrnhut
 Volkskunde Pg. Studienrat S., Löbau
 Geländesport Obertruppenführere Pg. M., Löbau
 Religion Pfarrer M., Oberfriedersdorf
   

Die Leitung liegt in den Händen des Kreisobmannes des NSLB, Bezirksschulrat Löbel, Löbau


11. 12. 1933 Seinen 80. Geburtstag kann am morgigen Tag ( 12. 12. 1933 ) Herr Oberlehrer i. R. Sprangel begehen. Von Geburt Preuße war er auf dem Seminar Neuzelle bei Guben. 1876 kam er als Hilfslehrer nach Löbau, wurde am 15. 07. 1877 ständiger Lehrer an der Preuskerschule und 1901 stellv. Direktor an der Pestalozzischule. Nach 40-jährigem Lehrtätigkeit ging er am 1. Oktober 1916 in den wohlverdienten Ruhestand.


13. 12. 1933 Wegen Masern wurden Klassen in der Pestalozzi- und Preuskerschule geschlossen.


Das Adreßbuch der Stadt Löbau weist auf der Seite 179 folgende Lehrkräfte für die Pestalozzischule aus:


                          

 Plesky, Richard,  
Oberlehrer
 Eichhorn, Hermann, Hilfsschullehrer
 Teich, Hermann,
Oberlehrer
 Krattner,Ottomar,
Lehrer
 Hame,Anton, Oberlehrer
 Geyer,Johannes , Lehrer
 Wenzel,Paul, Oberlehrer
 Berthold,Alfred, Lehrer
 Hartmann,Paul, Lehrer
 Neumann,Oswald, Lehrer
 Schöfer,Curt, 
Lehrer
 Lange,Max,
Hilfsschullehrer
 Hoffmann,Felix, Lehrer
 Walter,Kurt, Lehrer
 Ivengärtner,Katharina, Lehrerin
 Rönsch,Paul  
Lehrer
 Funke,Alfred, Lehrer
   

Im Herbst 1935 erfolgte nach Überprüfung die Einstufung als ”Reservelazarett” seitens der Wehrmacht, betreffend die Pestalozzischule.Es werden Auflagen erteilt (betr. Toiletten), die allerdings nicht realisiert werden und dann (ab Herbst 1944) für das Pflegepersonal im Lazarett erhebliche Schwierigkeiten bringen.


Sächsischer  Postillion vom 04.10.1935  Schulleiter i. R. R. Michel, 70Jahre.

Der Sächs. Postillion würdigt die Tätigkeit von Oberlehrer Michael: Er stammt aus einer alten Oberlaus. Familie. Seine Wiege stand in Schönbach. Seine Schulzeit verlebte er in Lawalde. 1880- 1886 Seminar in Löbau, danach Hilfslehrer in Löbau und anschl. ständiger  Lehrer in Löbau. 1908 Oberlehrer, 1916 stellv. Schulleiter an der heutigen Pestalozzischule, deren Schuleiter er 1930 wurde. Von 1920 - 1932 gehörte er dem Stadtrat zu Löbau an.


29.01.1936

Oberlehrer Hame, Schulleiter der Pestalozzischule Löbau ist wegen "Krankheit" beurlaubt.


08.06.1936

"Die Pestalozzischule Löbau erhält ihrer ersten Rektor.” (so die Überschrift des SP. 09.06.1936)Die Meldung besagt, daß Pg. Hans Oelschlägel durch den Reichsstatthalter Mutschmann im Auftrage des Führers zum Rektor der hiesigen Pestalozzischule ernannt wurde."Das Rektoramt verkörpert die Einführung des Führerprinzips im Schulwesen durch Einsetzung eines verantwortlichen Schulleiters."


Der Reichsstatthalter von Sachsen, Ministerium f. Volksbildung hält am 20.08.1937 folgendes vertrauliches Schreiben für erforderlich:“Sämtliche Schulen werden angewiesen, bei allen Veranstaltungen, Fahrten und sonstigen Maßnahmen, die das gemischtsprachige Gebiet der Lausitz betreffen, sich vorher mit dem Leiter des Gaugrenzlandamtes, Kreisleiter Reiter in Löbau, in Verbindung zu setzen. Ich werde in Zukunft jeden zur Rechenschaft ziehen, der ohne Genehmigung des Gaugrenzlandamtes irgendwelche Veranstaltungen im gemischtsprachigen Gebiete trifft.Gleichzeitig wird angeordnet, daß alle beteiligten Stellen....nichts in Wendenfragen unternehmen oder veröffentlichen, ohne dazu die ausdrückliche Genehmigung der Staatskanzlei zu haben.

gez.Göpfert  Leiter des Min.f.Volksbildung       


Streng vertraulich! - Leiter des Sächs. Min. f Volksbildung am 19. 07.1938 an Bürgermeister, Schulleiter:

Ich ordne hiermit  an, daß Anträge auf Beurlaubung von ..... Lehrpersonen zur Teilnahme an Übungen der Wehrmacht im August/September 1938 in jedem Falle zu entsprechen ist.

Anträge ...der Wehrmacht auf vorübergehende Überlassung von Räumen, Schulen usw., ist sofort und in vollem Umfange nachzukommen.           .... wird der Unterricht für einige Tage ausfallen, müssen

            gez.Gö.


Mitteilung vom 15.11.1938 v. Reichsminister für Erz., Wissenschaft u. Volksbildung:

Betr.: Schulunterricht für Juden.

Nach der ruchlosen Mordtat von Paris kann es keinem deutschen Lehrer und keiner deutschen Lehrerin mehr zugemutet werden, an jüdische Schulkinder Unterricht zu erteilen........ usw.

..ordne ich daher an:

1.  Juden ist der Besuch deutscher Schulen nicht gestattet....

2.  Wer jüdisch ist, bestimmt §5 der ersten VO vom 14.11.1935 zum Reichsbürgergesetz...

3.  Diese Regelung erstreckt sich auf alle mir unterstellten Schulen einschl. Pflichtschulen.

I.V.gez.Zs.


Schulbeiräte

Mit 10.08 1935 wurde in Sachsen ein neues Schulbeirätegesetz wirksam.An der Spitze der örtlichen Schulverwaltung steht eine Einzelperson, die die alleinige und ausschließliche Verantwortung zu tragen hat.Diesem Leiter des örtlichen Schulwesens werden zu seiner ständigen Beratung Schulbeiräte zur Seite gestellt.Als Schulbeiräte werden auf Grund des Gesetzes eine bestimmte Anzahl von Lehrkräfte, politische Persönlichkeiten und Vertrauensmänner der Hitler-Jugend berufen.Alle Schulbeiräte werden auf sechs Jahre berufen und sind Ehrenbeamte des Schulbezirks (Schulverbandes)


Mit dem 25.03.1939 wendet sich der Bürgermeister der Stadt an den Leiter des Sächs. Ministeriums für Volksbildung und berichtet über einen Elternabend in  der Pestalozzischule, an dem etwa 100 Eltern teilnahmen und u.a. festgestellt wurde, daß ein großer Teil Eltern aus Arbeiter- und Beamtenkreisen ihre Kinder gern in eine Mittelschule einschulen würden.Für diese “angedachte” Schule mit einer durchschnittlichen Klassenstärke von 30-35 Schülern und somit abzüglich eines Beitrags für Erlasse, mit einer Schulgeldeinnahme von 3000,- - 3500,- RM gerechnet werden kann je Klasse, wird die Stadt finanziell nur gering belastet werden. In jedem Falle wird aber diese Belastung erträglich sein, zumal der städtische Haushaltsplan bisher seit 1933 ausgeglichen werden konnte:Die Errichtung einer grundständigen Mittelschule ist  durch Verordnung des Ministeriums für Volksbildung vom 12.04.1939 genehmigt worden. Zur Mittelschule können angemeldet werden aus Löbau und den umliegenden Orten Schüler und Schülerinnen, die ab Ostern 1939 das 5.Schuljahr besuchen.Eltern, die gewillt sind, ihre Kinder die Mittelschule besuchen zu lassen, haben die Anmeldung schnellstens in die Leitung  der Pestalozzischule Löbau, Hans-Schemm-Str. 2, zu vollziehen. Die Aufnahmeprüfung findet am 17.04.1939 von 9- 12 Uhr statt. Das Schulgeld beträgt monatlich 10,- RM


Die Mittelschule.

Mit Beginn des neuen Schuljahres sind in Sachsen Mittelschulen errichtet worden. SP... sie baut auf dem erfolgreichen Besuch der ersten vier Jahrgänge der Volksschule auf. Sie umfaßt die Klassen des 5.-l0. Schuljahres. In ihrem Lehrplan weist die Mittelschule u. a. zwei Fremdsprachen auf (Englisch als Pflicht- und Französisch als Wahlfach. Nach erfolgreichem sechsjährigen Besuch der Mittelschule wird dem Schüler ein Abschlußzeugnis ausgehändigt, das man etwa mit dem früheren Einjährigen Zeugnis vergleichen kann. Das Zeugnis berechtigt  dann zum Eintritt in die mittlere gehobene Laufbahn in Wirtschaft und Verwaltung (Inspektorenlaufbahn). Das Schulgeld beträgt monatlich l0.- RM.

Pestalozzischule an  Bürgermeister Löbau vom 10.02.1942 Betr. Schulräume.

Zur Zeit sind für 3 aufsteigende Klassen der Mittelschule Löbau in der Pestalozzischule 3 Klassenzimmer zur Verfügung gestellt worden. Es können darüber hinaus noch 4 Klassenzimmer gewonnen werden wenn die für das Kinderlandverschickungslager vorgesehenen und beschlagnahmten 4 Klassenzimmer der Pestalozzischule zurückgeben werden, so daß Raum für eine vierstufige Hauptschule mit 2 an sie anschließenden Aufbauklassen für Schüler des 5.-lo. Schuljahres vorhanden ist. .....Räumlicher Gewinn ergebe sich auch aus der Möglichkeit, die 3-klassige Hilfsschule Löbau in das Gebäude der Preuskerschule zu überführen.

                                               W.Hartmann


Min.Präs.Generalfeldm.G.,Beauftragter Vierjahresplan  - Aufruf an Schulen.

Im letzten Weltkrieg ist die Erfassung von Metallgegenständen so spät eingeleitet worden, daß Sammelergebnis nicht in dem erforderlichen Umfang für die Zwecke der Kriegführung eingesetzt werden konnte. Ich ordne deshalb an, daß bereits jetzt beschleunigt alle Gegenstände aus Kupfer, Zinn, Nickel, Blei und deren Legierungen, die sich in .... Unterrichtsgebäuden,....befinden und ohne Beeinträchtigung des Unterrichts entbehrt werden können .......auszusondern und zur unentgeltlichen Ablieferung bereitzuhalten sind.


Bezirksschulrat am 17.2.43 an 1. Bürgermeister:

Das  Min. f. Volksb. hat mit VO vom 6.Febr.1943 bestimmt, daß die im Schulbezirk Löbau seit 1 Mai 1942 unbesetzte planmäßige Lehrerstelle (Rektorenstelle) (bisheriger Inhaber: Joh. Oelschlägel) bis auf weiteres vertretungsweise zu verwalten ist.      


Schriftl. Notiz:            Pg. Hartmann, Pestalozzischule zur Kenntnis. - 20.2.43 gelesen Hartmann.       

Die Gründe (Ablösung oder Versetzung, Einberufung zur Wehrmacht)     für J. Oelschlagel sind nicht ersichtlich. Hartmann hat dann die Geschäfte geführt bzw. wird in einem Protokoll vom  1. 09. 1944 (Übergabe der Pestalozzischule an die Wehrmacht - Nutzung für Lazerettzwecke) als "Rektor" genannt.


Reichsstatthalter in Sachsen, Landesreg., Min. f. Volksb. mit Schreiben v. 9.3.1944 betr.: Luftschutz in Schulen.Nach den Erfahrungen der letzten Wochen ist mit einer weiteren Steigerung der Luftgefahr für unser engeres Heimatgebiet zu rechnen!      hat die Schule die Aufgabe, ihre Schüler immer wieder über die Luftgefahr sowie die erforderlichen Abwehrmaßnahmen aufzuklären und darauf hinzuwirken, daß sich die Erziehungs- und Aufklärungsarbeit auch auf das Elternhaus erstreckt. Öftere praktische Übungen mit den Schülern im Schulhaus sind unerläßlich.


Min. f. Volksb. Am 4. 07. 1944 an Bezirkschulräte:

Um dem Mangel an Turnschuhen abzuhelfen, wird die Selbstanfertigung von Hallenturnschuhen empfohlen. Nadelarbeitsleherinnen haben anzuleiten. 1942/43 Betr.: Altlöbau-0elsaer Volksschule


Mit Schreiben vom 16.11.1942 beklagt sich der stellv. Schulleiter der Altlöbauer (Ölsaer) Volksschule R.Paack beim ersten Bürgermeister von Löbau.”Zu den Gesuchen auf Überweisung von Kindern der Altlöbauer Schule in die Schulen der anderen Löbauer Schulbezirke erlaube ich mir noch ganz allgemein Stellung zu nehmen; In den meisten Gesuchen werden Gründe angegeben, die die Tätigkeit der hier amtierenden Lehrer geradezu herabsetzen. Gegen solche abfälligen Äußerungen bitte ich die Lehrerschaft in Schutz nehmen zu wollen.Von der schwierigen Arbeit in einer wenig gegliederten Schule haben wohl viele keine rechte Vorstellung. Es ist schon einfacher, in einer Klasse mit nur einem Jahrgang zu unterrichten, als mehrere Jahrgänge gleichzeitig fördern zu müssen.Wenn aber behauptet wird, daß bei uns... nicht einmal die durchschnittliche Bildung erreicht werden könnte, die zum Übergang auf eine höhere Schule benötigt werde, dann ist das meiner Meinung nach etwas leichtfertig. Die von Jahr zu Jahr geringere Gliederung der Schule ist wohl eine Folge der mangelnden Schulbezirkseinteilung gewesen. Es wäre z.B. eine bessere Gliederung erhalten geblieben, wenn aus dem Bereich der Altlöbauer Siedlung alle Kinder der Altlöbauer Schule zugeführt worden wären.Habe ich es für meine Pflicht gehalten, diese Vorwürfe zurückzuweisen, auch wenn die Altlöbauer Schule jetzt ihrer Auflösung entgegengeht.                                                                                                                                                                     


Der Sächsischer  Postillion teilt am 07.01.1943 mit:

Für die neu zu schaffende Haushaltungs- und Frauenfachschule der Stadt Löbau, die bekanntlich in den Gebäuden der bisherigen Altlöbauer Schule untergebracht wird, sind augenblicklich die Um- und Ausbauarbeiten zur Erstellung der erforderlichen Räume in Gange. Es handelt sich dabei um nicht allzu umfangreiche Maßnahmen, durch die erreicht wird, daß in dem neuen Schulgebäude die Möglichkeiten und Einrichtungen für den Unterricht in den hauswirtschaftlichen Fächern geschaffen werden, während in dem alten Haus die Unterrichtsräume für die Frauuenfachschule untergebracht werden sollen.  . . .

Der Schuljahresbeginn war bisher Ostern des jeweiligen Jahres. Ab dem Schuljahr 1941/42 begann das neue Schuljahr erst nach den großen Ferien d.h., im August bzw. September.

Demnach müßten die Schüler von Altlöbau und Oelsa wohl ab Schuljahresbeginn 1943/44 in der Pestalozzischule Löbau beschult worden sein.

Bis Anfang der 40-iger Jahre hatten die getrennten Eingänge für Mädchen und Jungen ihre Gültigkeit - erst dann wurde “gemischt” eingelassen.

Sächsischer  Postillion vom 17.07.1944 meldet, daß zum Rektor der Pestalozzischule Oberlehrer Paul Hartmann mit Wirkung vom 01.06. d.J. ernannt worden ist. H. ist seit 1908 in Löbau tätig.

Der Reichsminister f.Wiss., Erz.u.Volks. am 15.08.1944 - Vertraulich – an die Unterrichtsverwaltungen und nachgeordnete Stellen:

Betr.: Behandlung der Ereignisse des 20. Juli in der Öffentlichkeit.

Nach Mitteilung ....wünscht der Führer, daß bei der Behandlung der Ereignisse des 2o.Juli 1944 sich niemand dazu hinreißen läßt, das Offizierskorps, die Generalität, den Adel oder Wehrmachtsteile in corpore anzugreifen oder zu beleidigen. Es muß vielmehr immer betont werden, daß es sich bei den Teilnehmern des Putsches um einen ganz, bestimmten verhältnismäßig kleinen Offiziersklüngel handelte.

            gez.R.


Min.Volksb.am 08.09.1944 an Unterrichtsverwaltungen          

Betr.: Kriegseinsatz der Lehrer.

1.      Entsprechend den Anordnungen, die der Reichsbevollmächtigte für den totalen Kriegseinsatz zur Verlängerung der Mindestarbeitszeit....erlassen hat, muß auch die von den Lehrkräften an öffentlichen Schulen zu leistende Mindestzahl von Unterrichtsstunden erhöht werden, um insbesondere die Lücken auszufüllen, die durch vermehrte Einberufungen zur Wehrmacht eingetreten sind und noch eintreten werden.

2.      Ich ordne daher an, daß jede Lehrkraft..... zu der festgesetzten oder üblichen wöchentlichen Pflichtstundenzahl mindestens 7 Unterrichtsstunden wöchentlich zusätzlich zu erteilen hat.           

 3.-6. Durchführungsbestimmungen.


Pestalozzischule wird Reservelazarett bzw. dann Feldlazarett

Lt. Protokoll vom 1. September 1944 hat der Landrat von Löbau am 28.08.1944 verfügt so daß die Räume der städt. Pestalozzischule ab 30.08.1944 für Lazarettzwecke in Anspruch genommen werden. Von der Inanspruchnahme ausgenommen sind die schulischen Einrichtungen.Am 01.09.1944 wurden die freigemachten Räume begangen von Vertretern der Stadt und an die Vertreter des Reservelazaretts übergeben und von diesen übernommen.


Erinnerungen von Frau Fritz geb. Seiler

Unter den etwa 20 im Lazarett tätigen Schwestern war auch Frau Rosemarie Fritz, geb. Seiler, aus Löbau, die sich noch erinnert, daß die eingelieferten Verwundeten vorwiegend aus den Kämpfen in der Gegend von Radom / Polen kamen, daß in den bisherigen Klassenzimmern Feldbetten auf gestellt waren, je Zimmer etwa 8. Das Musikzimmer und Physikraum dienten als OP – Räume.Das Lehrerzimmer wurde als Kasino genutzt die Küche befand sich im Keller (Räume der Kochschule), auf den Gängen gab es hinter Verschlägen kleine Teeküchen,An Eingang Pestalozzistraße war ein Pförtnerraum, in der Turnhalle standen Doppelstockbetten für ca. 200 Verwundete, wobei es sehr eng zu ging. Das Lazarett wurde Ende Januar 1945,bedingt durch die Frontnähe, nach Werdau/Sa. verlegt.In der Folgezeit wurde die Lazaretteinrichtung als Feldlazarett genutzt, d.h. unmittelbare Belegung durch Verwundete von der Front in der Lausitz. So berichtet der Sächsischer  Postillion, daß am l2. März 1945 ca.200 Verwundete der Görlitzer Front erste Hilfe im Lazarett Pestalozzischule erhalten.Aus dem Schreiben des Heeresbauamtes vom 10.11.1944 ist u.a. ersichtlich, daß das Reservelazarett mit 300 Betten belegt war, davon etwa 20% für Schwerverletzte.Ein Großteil der Schulmöbel soll seinerzeit bei Einrichtungen des  Lazaretts, bereits ausgelagert worden sein, das heute neu bebaute Gelände an der Sachsenstraße, war damals vor 1945, von Gewerbebetrieben besiedelt, die bei Kriegsende durch Brandbomben (Tiefflieger) ausbrannten und nach Kriegsende wurde das Gelände beräumt. Verbrannt sind dadurch auch außer Schulmöbel, alle schriftliche Unterlagen der Schule.Ehemalige Schüler erinnern sich an Luftschutzübungen wobei der Luftschutzraum der Pestalozzischule der Rathauskeller war.Bedingt durch die Verwendung, als Lazarett wurden für die Schüler Ausweichunterrichtsräume nutzbar gemacht. So u.a. in der Preuskerschule, im Archidiakonat auf der Martin-Luther-Str., in er Volkspark-Gaststätte bei der Ostsiedlung, usw.In den Tagen nach den alliierten Luftangriffen auf die  Stadt Dresden (13.02.1945) wurden in Löbau angebrannte Papierreste aus Dresdner Archiven  festgestellt, die durch herrschende Luftströmungen hierher gelangten.Längst ist der Unterricht eingestellt worden denn die Front ist nur 25 km entfernt, Görlitz, Niesky und andere Städte sind bereits "Frontstädte"


Sächsischer  Postillion vom 27 .02. 1945 berichtet:

Löbau hilft ungezählten  Flüchtlingen aus dem Osten.

. . . damals hatte sich die Hauptsache noch auf dem Bahnhof abgespielt. In schneller Folge kamen die Flüchtlingszüge hier durch, ihre Insassen erhielten zu essen und zu trinken,wurden betreut, um dann die Reise fortzusetzen. Das hat sich dann sehr bald geändert, als auch die Trecks der Bauern aus dem Osten eintrafen und lange Kolonnen von Flüchtlingen nach Westen strebten. Da mußte die Betreuung umgestellt werden und es machte sich notwendig in Schulgebäuden Auffanglager zu errichten.Die Preuskerschule und auch die Oberschule sind mit Flüchtlingen belegt.


Sächsischer  Postillion vom 14. 03. 1945.:

Der Unterricht der Löbauer Volksschulen wird voraussichtlich in der nächsten Woche in einem den kriegsbedingten Verhältnissen entsprechenden Umfang wieder aufgenommen werden, sobald das inzwischen von Flüchtlingen freigemachte Gebäude der Preuskerschule gereinigt und seine Klassenzimmer für ihre ursprüngliche. Bestimmung wieder hergerichtet sein werden. Unter Zuhilfenahme weiterer geeigneter Räumlichkeiten, die schon bisher zu diesem Zweck genutzt worden waren soll dann für alle Löbauer Schulen eine Aufteilung dergestaltherbeigeführt werden, daß die Möglichkeit zur Abhaltung wenigstens eines gewissen Teils der Unterrichtsstunden geschaffen wird. Diese Regelung wird zweifellos von den Eltern sehr begrüßt werden, die dadurch den Fortgang der schulischen Erziehung ihrer Kinder und den Einfluß der Schulzucht auf sie gewährleistet sehen.Diese Termine konnten nicht eingehalten werden, denn die Preuskerschule war immer noch mit Flüchtlingen und Evakuierten belegt.


12.03.1945: In Löbau haben Schulkinder schon 6 Wochen keinen Unterricht. Schulen sind Lazarett bzw. Umsiedlerlager.


09. 04. 1945: Ca. 300 Jungen  zwischen 15 – 16 Jahren waren auf dem Schulhof  der Pestalozzischule angetreten, um für  den Volkssturm vereidigt werden.

Gleiches soll am 14. April 1945 erfolgt sein.


 

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